exchange experiences

Wo verschlägt es mich hin?

Die Informationen bezüglich meines Austauschjahres verdichten sich allmählich. So weiss ich jetzt abgesehen von meiner Gastfamile schon fast alles was ich im Vorfeld wissen muss. Ab dem 27. August 2007 wird meine neue Heimat Victoria in British Columbia, Kanada heissen.

Victoria, die Hauptstadt der Kanadischen Provinz British Columbia, liegt auf dem Südzipfel von Vacouver Island, der grössten Insel der nordamerikanischen Westküste. Hier verschmilzt die junge Energie der Westküste mit den altehrwürdigen britischen, europäischen und asiatischen Traditionen. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte und so zeige ich euch ein paar Impressionen von Victoria.


Victoria aus dem Weltall

Victoria, an der Westküste Kanadas

Victoria liegt am Südzipfel von Vancouver Island

Klima

Die Stadt hat mit durchschnittlich 2183 Sonnenstunden pro Jahr das mildeste Klima Kanadas. Blumen blühen zu jeder Jahreszeit und acht Monate sind ohne Frost. Daher konnte die Flora und Fauna, die der Stadt den Übernamen „Stadt der Gärten“ beschaffte, auch so gut gedeihen. Regen gibt es in der von Meer umgebenen Stadt erstaunlicherweise selten, so dass selbst das feuchte Klima kein Problem darstellt.

Durchschnittliche Höchsttemperaturen

° C

°C

Januar

6,5

Juli

21,8

Februar

10,2

August

21,8

März

10,2

September

19,1

April

12,9

Oktober

14,1

Mai

16,3

November

9,4

Juni

19,3

Dezember

6,8


Das Parlamentsgebäude bei Nacht

Downtown Victoria

Die Stadt ist durch brittischen und französischen Einfluss geprägt

Victoria wird nicht umsonst die Stadt der Gärten genannt

Geschichte Victorias

Die ersten Bewohner der Gegend waren die First Nations People, die Ureinwohner, die Holzhäuser errichteten und Totempfähle schnitzten, die noch heute von ihrem faszinierenden kulturellen Erbe zeugen.

Mitte der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts, als Fort Victoria von der Hudson Bay Company gegründet wurde, ließen sich die Briten hier nieder. Die Siedlung war bald das Zentrum einer rasch wachsenden Stadt, und als in den 50er Jahren das Goldfieber ausbrach wurde Victoria zum Ausgangspunkt tausender Bergarbeiter europäischer und asiatischer Herkunft. Viele dieser Reisenden wurden sesshaft und so dehnte sich die Stadt immer weiter aus.

Spuren dieser kulturellen Einflüsse finden sich überall in Victoria, etwa am Parlamentsgebäude mit seinen 33 Kupferkuppeln, dem Empress Hotel oder an dem Gate of Harmonius Interest, dem Tor zum ältesten Chinatown Kanada


Whalewatching vor der Küste Victorias

Für Segler bietet sich vor der Victorianischen Küste ein traumhaftes Panorama

___________________________________________________________________________________________________________________________________

Update, 15.08.2007:

Der Countdown läuft…

Der 27. August, der Tag meiner Abreise, rückt mit jeder Minute die verstreicht näher. Mein Zimmer habe ich bereits ausgeräumt und wohne nun bei meinem Bruder, der gerade seinen Militärdienst absolviert. Die neue Bewohnerin meiner bescheidenen vier Wände ist nun Nelly Evans, die Gegenaustauschschülerin aus Washington State, USA, die bereits seit einer Woche hier bei uns wohnt. Sie ist eine sehr aufgestellte, junge Frau und hat in der wenigen Zeit schon enorme Fortschritte gemacht, was die Deutsche Sprache angeht. Ich bin mir sicher, dass sie hier in Bern eine tolle Zeit verbringen wird. Nebenbei habe ich auch das Gefühl, dass ein bischen weiblicher Einfluss meinem Zimmer gut tun wird. =)

Doch so richtig klar, dass mein Austauschjahr im Prinzip schon begonnen hat, wurde es mir erst vergangenen Montag. Alle meine Freunde mussten wieder in die Schule, währenddem ich zu Hause auschlafen konnte. Natürlich ist das eine enorm schöne Sache, jedoch wurde mir teilweise schon etwas schwer ums Herz.

Andererseits kann ich es auch kaum erwarten endlich vom Schweizer Boden abzuheben und Richtung Toronto, Kanada, zu fliegen. Dies ist nämlich mein erster Zwischenhalt auf meinem 16 stündigen Flug von Zürich nach Victoria. Dort habe ich genau 1.5 Stunden um mein Gepäck umzubuchen, mich beim Emigranten-Büro zu melden, mein Visum abzuholen und schliesslich wieder in ein Flugzeug Richtung Vancouver zu steigen. Ob das ganze gut gehen wird? Ich persönlich bin relativ skeptisch…^^

Von Vancouver geht mein Flug dann noch für eine knappe halbe Stunde in die Lüfte um dann in Victoria wieder auf dem Boden aufzusetzen. In meinem „neuen zu Hause“ habe ich nun auch endlich meine erste Gastfamilie gefunden. Ich werde – wahrscheinlich für meine ersten paar Monate – bei Allan und Janet Neale wohnen. Ihr Haus habe per google-earth auch schon entdeckt:

So wie es im Moment aussieht, werde ich in Victoria sogar die Möglichkeit haben meine beiden Hobbies Segeln und Curling weiterzuführen.

Neben der ersten Gastfamilie weiss ich mittlerweile auch schon welche Schule ich besuchen werde. Die Esquimalt Highschool in der Nähe des Zentrums von Victoria. (http://www.esquimalt.sd61.bc.ca/)

Ihr seht also abgesehen davon, dass ich noch den grossen Teich per Flugzeug überqueren muss, ist eigentlich bereits alles bereit für mein Austauschjahr in Victioria, BC, Kanada.

_______________________________________________________________

update, 29. 08. 2007

Endlich angekommen

Morgens um 04.00 Uhr, am 27. August, durfte ich nach nur knapp 3 Stunden Schlaf auch schon wieder unter die Dusche. Nach einem wohltuhenden Kaffee ging meine lange Reise dann auch schon los. Victoria, BC, Kanada hiess das Ziel, das sich als nicht ganz so einfach zu erreichen erweisen sollte. Noch einen letzten kurzen Blick, warf ich auf unser schoenes zu Hause, bevor ich mich ins Auto nach Zuerich setzte. An dieser Stelle noch lieben Dank an meine Eltern, die so frueh aufgestanden sind =) .

Am Flughafen Zuerich traffen wir dann auch schon auf mein „Gotti“ und ihren Mann, was mich auch sehr gefreut hat. Auch an Euch beide noch ein herzliches Danke fuers Aufstehen und fuers Proviant. Ich konnte es wirklich gut gebrauchen, aber zu diesem Thema kommen wir spaeter.

Nach dem Boarding der Air Canada AC 879 Richtung Toronto wollte die Maschine einfach nicht abheben. Ich wusste schon zu dem Zeitpunkt, dass das nichts gutes heissen konnte, doch blieb ruhig und stoepselte meinen Ipod an.
Mit knapp einer Stunde Verspaetung hob die Maschine endlich vom Schweizer Boden ab. Ich hatte wohl den besten Platz, den man sich wuenschen konnte: Mitte Gang, mitte Flugzeug – Merci Kuoni!
Naja, nichts desto trotz „genoss“ ich den 9-Stunden Flug zwischen zwei unglaublich stillen Damen und mit Blick – neben zwei Ohren und einer Glatze vorbei – auf wenigstens den halben Bildschirm, auf welchem ein paar Trickfilme flimmerten.

Nachdem ich mich durch die halbe Discographie von Metallica gehoert hatte, senkte die AC 879 endlich ihre Nase und wir steuerten Toronto an – mit knapp 40 Minuten Verspaetung.
Wieder festen Boden unter den Fuessen hiess es keine Zeit verlieren und ab durch den Zoll. Naja leichter gesagt als getan. Knapp 10 Minuten stand ich an. Nach einem olympia-reifen Sprint fand ich mich auch schon in der Schlange am „Immigration Office“ zwischen zwei baertigen Sombrero Traegern und zwei wild diskutierenden Japanern. Die Zeit draengte, doch auch hier musste ich fast eine viertelstunde anstehen. Als mich die nette, nicht mehr ganz junge Inderin endlich in die Freiheit entliess, hastete ich zur Gepaeckaufnahme wo auch schon meine beiden roten, prall gefuellten Taschen einsam ihre Runden drehten. Mit rund 50 kg mehr Gewicht eilte ich schliesslich zur Gepaeckaufgabe Richtung Victoria. Als ich schweissgebadet ankam, durfte mir ein netter 200-kg Kanadier dann sagen, dass ich meinen Flug verpasst habe und doch gleich hier anstehen koenne um umzubuchen. Gesagt, getan. 7 Stunden durfte ich am Flugplatz Toronto warten *yay*, doch Air Canada war so freundlich und zahlte mir einen Hamburger als Abendessen – thx!
So hiess es also Ipod nochmal einstoepseln und die zweite Haelfte der Metallica Discographie hoeren.


keep on smiling

So konnte ich mich also um 21.00 Uhr Ortszeit endlich in die kleine AC 109 Richtung Victoria setzen. Die Nacht brach gerade herein als ich mich unter dem vom Vollmond beleuchteten Himmel neben einem 150-Kg Kasten, der uebrigens im Kanadischen National Rugby Team spielt, wiederfand. Dieser erklaerte mir immer waehrend den Spielpausen seiner Rugby Spiele, die er auf seinem Laptop anschaute, wie schoen doch Victoria sei. Waehrend des Fluges lernte ich ausserdem noch drei deutsche Austauschschueler kennen, unter anderem auch ein Maedchen, die an der Uni von Victoria studieren wird (Grz an Anja).

Jedenfalls gingen auch diese fuenf Stunden Flug zu Ende und wir landeten schliesslich um 23.30 Uhr Ortszeit in Victoria, BC, Kanada. Hier wartete auch schon ein zehnkoepfiges Rotary-Empfangskomitee auf mich, was mich natuerlich trotz meiner doch ziemlich markanten Erschoepfung sehr gefreut hat. Nach einer kurzen Fahrt durch die klare Nacht, konnte ich schliesslich um 01.00 Uhr endlich zu Bett sinken und meinen verdienten Schlaf nachholen. Die totale Mondfinsternis um 04.00 Uhr habe ich leider verpasst, doch das Fernsehbild am naechsten Morgen reichte mir voellig aus =).

Ja, dies war meine Reise. Der Bericht wie ich mich hier in Victoria eingelebt habe, wird wohl in den naechsten Tagen online gehen. Es bleibt also spannend XD.

_______________________________________________________________

Update, 01.09.2007

home, sweet home

Ich befinde mich nun schon seit 6 Tagen hier in Victoria und allmaehlich fange ich wirklich an mich an die Sache zu gewoehnen. In meinem Willkommenskomittee befanden sich unter anderem Allen und Janet Neale, die mich in ihrem wunderschoenen zu Hause aufnahmen.


hier werde ich vielleicht sogar mein ganzes Jahr wohnen.

Das Haus ist sowohl von Aussen als auch von Innen wunderschoen. Mein Zimmer ist zwar ein kleines bischen kleiner als jenes, im welchem ich zu Hause wohne, dafuer ist das Bett etwa doppelt so gross und ich habe sogar mein eigenes Badezimmer samt Dusche, was dieses Manko fuer mich mehr als wett macht. ^^


oooouuuu jaaaaaaaa^^

Auch mit meinen Gasteltern haette ich es wohl nicht besser treffen koennen. Beide gehen gegen die 60 und sind somit noch berufstaetig, geniessen jedoch das Leben wo sie koennen. Urspruenglich lebten sie und ihre Familie in Winnipeg in der Provinz Manitoba in welcher die Temperatur von 35 Grad im Sommer zu -40 Grad im Winter schweift. Doch die beiden zogen mit den damals noch jungen Kindern bereits vor 18 Jahren hierher nach Victoria und ihnen gefaellt es scheinbar wie am ersten Tag.

Nachdem ich all meinen administrativen Kram wie zb Eroeffnen eines Bankkontos oder Einrichten meines Stundenplans, welcher uebrigens ziemlich „nice“ ist, erledigt hatte, zeigte mir Stu – ein Ex-Militair wie er im Buche steht und neben bei mein Councellor – die Stadt. Natuerlich fing die Tour mit der NAVY-Base an, doch gab es auch genuegend anderes zu sehen. Etwas, was mir an Victoria sofort auffiel ist die Tatsache, dass kein Haus dem anderen aehnlich sieht. Jedes Gebaude strahlt seinen eigenen Charme aus, was mir persoenlich extrem gut gefaellt. Ein weiteres Markenzeichen von Victoria sind die Blumen und Gaerten. Egal wo man hinschaut ueberall sieht man Blumen in allen moeglichen Farben und an Jeder zweiten Strasse an der man vorbeikommt findet man zumindest einen Park.


beacon hill, einer von zahlreichen Parks in und rund Victoria

Neben ein paar Parks, dem Parlaments Gebaude und dem bekannten Empress Hotel zeigte mir Stu unter anderem den ganzen Hafen sowie zahlreiche Quartiere. Hier fiel einem sofort auf, dass es in der Stadt vor Kultur nur so wimmelt. Immer wieder kommt man an Strassenmalern vorbei, sieht zahlreiche Musikanten und sieht Ausschreibungen fuer eines der zahlreichen Theaterauffuehrungen in der Stadt. Etwas anderers was die Stadt natuerlich ausmacht ist der Ozean und dessen Bewohner. So sieht man doch ab und zu ein paar Moewen in Mitten der Stadt und auch Seehunde sind keine Seltenheit.


Nur eine von vielen schoenen Ecken

Ihr seht also bis jetzt geht es mir mehr als gut. Jeden Tag unternahm ich etwas und es gibt noch unglaublich viel zu sehen. Mein naechster Bericht folgt wohl Ende naechster Woche, welche uebrigens meine erste Schulwoche sein wird. Bis dahin viele Gruesse aus Kanada!

_______________________________________________________________

update, 16.09.2007

Von Reisen und Meetings zurueck zur Routine

Nach laengerer Funkstille melde ich mich gut gelaunt wie eh und je zurueck aus Victoria, BC, wo es heute zum ersten Mal seit meiner Ankunft regnete. In den letzten zwei Wochen ist viel passiert und so will ich nicht laenger um den heissen Brei reden und komme endlich zur Sache:

Nach meinen ersten zweieinhalb Tagen an der Esquimalt High School, hiess es fuer mich schon wieder Taschen vollpacken und ab die Post. Dieses mal gings nach Seabeck, Washington State, USA, wo das erste Rotary Youth Exchange Orientation Weekend stattfand. Dort angekommen fand ich mich schnell wieder auf einem Stuhl neben anderen Leidensgenossen sitzend, die wie ich versuchten auszuschauen als wuerde der nette Rotarier am Beamer etwas erzaehlen, was wir alle nicht schon mindestens 10 mal gehoert hatten. Naja gluecklicherweise bestand das Weekend nicht nur aus informativen Vortraegen sondern bot auch die Gelegenheit die 56 anderen Austauschschueler aus aller Welt kennen zu lernen. Allesamt realisierten wir schnell, dass wir alle in der gleichen Situation stecken und so brauchte es keine zwei Stunden bis jeder mit jedem disskutierte als ob man sein gegenueber schon immer kannte. Wir alle hatten zwei geniale Tage und koennen es kaum erwarten einander wieder zu sehen.


RYE5020!!!

Nach zwei langen Naechten und einer Aufweckaktion von einem Daenen und mir in Form eines gekonnten Kopfsprungs in den oertlichen See morgens um 06.20 Uhr, ging es fuer die Leute aus Kanada zueruck in den Bus Richtung Port Angeles, wo wir schliesslich bei wunderschoenem Sonnenschein per „COHO“-Faehre Richtung Victoria reisten.


Somewhere beyond the sea…

Hier war die Reise fuer mich und drei weitere Austauschschueler, die in Victoria wohnen auch schon vorbei. Andere wiederum hatten noch einmal acht lange Stunden Busfahrt vor sich.


von links nach rechts ist die Schweiz, Chile, Brasilien und Polen in Victoria vertreten.

Nun war es soweit und die erste richtige Schulwoche stand an. Die Esquimalt High School, zu der ich uebrigens jeden morgen per Bus fahre, trifft das typische Bild einer High School ziemlich genau. Sport steht an oberster Stelle und Ausbildung ist zweitrangig. Da ich dieses Jahr sowieso wiederholen muss sobald ich wieder in der Schweiz bin, habe ich fast nur Faecher belegt die ich auch mag. So besteht mein Schultag jeden Tag aus den selben vier Faechern: English, Athletic Leadership, Social Studies und Graphic Arts. Im naechsten Semester werden es dann Franzoesisch, Work-Out/Fitness, Free Writing und Media Arts sein. Was Sport angeht werde ich voraussichtlich das Curling Team der High School als Skip anfuehren. Weiterhin werde ich mich auf der Ersatzmann Liste fuer die Provinzligen Spiele eintragen und so hoffentlich zu einigen Matches auf hohem Niveau kommen.
Was das Segeln angeht traff ich an meinem ersten Rotary Meeting auf den Commodore des Royal Victoria Yacht Squadrons. Dieser versicherte mir, dass er dafuer sorgen werde, dass ich zum Segeln kommen. Es geht sogar das Geruecht herum, dass Rotary versucht mich auf eine Yacht fuer ein Rennen von Victoria nach Hawaii zu bringen, was natuerlich absolut bombastisch waere.^^
An der High School bin ich ausserdem dem Interact Club beigetreten, welcher neben politischen Aktionen vorallem Projekte um Geld fuer Problemzonen in der Ganzen Welt aufzutreiben, realisiert. Neben dem gehoere ich zur Redaktion der Schuelerzeitung und werde dort voraussichtlich neben Journalist auch noch als Cartoonist arbeiten.

Mein erstes Rotary Treffen habe ich wie gesagt bereits hinter mir und glaubt mir, das Essen an diesen Treffen ist einfach nur herrlich! Morgen werde ich meinen ersten kleinen Vortrag ueber mich selbst an meinem zweiten Treffen halten. Also wuenscht mir Glueck und bleibt gespannt auf meinen naechsten Blogeintrag!


und so geht ein weiterer Tag zu ende…

________________________________________________________________

update, 14. 10. 2007

Aufs Eis gelegt…

Nach ein, zwei nicht ganz stressfreien Wochen melde ich mich endlich zurueck aus Kanada. Der Herbst ist nun, nach Thanksgiving, endgueltig eingebrochen und die verschiedenen Farben der Baeume sind an Schoenheit kaum zu ueberbieten. An die Eichhoernchen, Moewen und Rehe, die man hier taeglich sieht habe ich mich nun gewoehnt und mein Leben ist so normal wie es immer war. Was mir persoenlich unglaublich gefaellt ist die Tatsache, dass ich zueruck auf dem Eis bin.

Ja, Curling steht auf dem Wochenplan und das gleich 4 – 5 Mal! So stehe ich fast taeglich auf dem Eis und spiele in drei verschiedenen Teams. Dem Highschool Team (welches ich uebrigens auch gleich Coache und trainiere), einem Junioren Team in einer Mittwochabend-Liga und einem Junioren Team mit welchem ich and die Meisterschaften fahren werde. Zusaetzlich stehe ich auf der Spare-List fuer eine weitere Maennerliga.
Mein erstes Junioren Turnier habe ich auch schon hinter mir. Dieses fand in Vancouver am letzten Wochenende, dem Thanksgiving-Wochenende, statt.


Schiff ahoi! Auf der wunderschoenen Fahrt per Faehre Richtung Festland

„Bring it on“ hiess das Motto fuer uns am Golden Ears Junior Cash Bonspiel in Maple Ridge. So durften wir im ersten Match gegen den Giganten Wakefield spielen. Ein Team, das schon seit ueber zwoelf Jahren zusammen spielt und mittlerweile zu den drei besten Juniorenteams von ganz Kanada gehoert. Nach einer fehlerfreien ersten Haelfte eines unglaublich spannenden Matches kam der Wendepunkt im fuenften End durch einen etwas zu kurz geratenen Stein. Wir verloren das Spiel doch waren trotzdem sehr zufrieden mit unserer Leistung.


14.5 – 15 Sekunden „vom einte Hogger zum angere“ O.o !!!

Das Turnier hatte seine Hoehen und Tiefen fuer uns. Schliesslich katapultierte uns der letzjaehrige Meister von British Columbia am Sonntag Abend um elf Uhr aus dem Turnier. Wir liessen uns die Laune nicht vermiesen und bestellten ein paar Pizzas auf unser wunderschoenes Teddy-Baer Zimmer, welches „25 bucks“ billiger war als der Rest, im Hotel.


high five ted!

Das naechste Turnier steht am naechsten Wochenende in Seattle an. Laut meinen Teamkameraden ist das unsere Chance „for kicking some american asses“. Ich bin jedenfalls gespannt. ^^

Mein Thanksgiving Dinner habe ich dann nachtraeglich nachgeholt. Das Essen war absolut bombastisch! Turkey, mashed patatoes, cranberry sauce und das beste soviel pumpkin pie wie man essen konnte. Dennoch kann nichts den Truthahn von Pameli ueberbieten. ;)

Doch Curling steht natuerlich nur an zweiter Stelle was das Eis angeht. So begann letzte Woche die Hockey Saison und mir wurde doch schnell klar, dass hier Hockey einen hoeheren Status hat als Allah in Mekka. So bald auch nur das Wort Hockey im Fernseher erwaehnt wird steht alles urploetzlich still und das ganze Leben fokusiert sich auf den uebers Eis flitzenden Puck. Die Tatsache, dass mein Host Dad einige der NHL Spieler persoenlich kennt und mein Host Bruder sogar persoenlich in der NHL gespielt hat machen es natuerlich unmoeglich ein Spiel jemals zu verpassen. Nicht das mich das stoeren wuerde, nein ganz im Gegenteil, das Hockey Fieber hat naemlich auch schon mich gepackt! „Let’s get reaaady toooo ruuuuuummmmbleeeee!!!“

Das wars eigentlich auch schon wieder aus Kanada. Nur noch eines moechte ich erwaehnen. So hat es die SVP naemlich geschafft die Schweiz sogar in die kanadische Zeitung zu bringen. Die Strassenschlacht in Bern bekam eine ganze Seite in verschiedenen Zeitungen gewidmet und alle Augen schauen sehr kritisch auf die Schweiz. Bravo Herr Blocher XD

_______________________________________________________________
update, 26.10.2007

Oh shii…. schnitzel!

Hi folks! Ja, ihr habt richtig gelesen, mich gibt es auch noch! Vor lauter Curling, Schularbeiten und anderen Aktivitaeten komme ich leider kaum noch dazu meinen Blog upzudaten. Dennoch finde ich ab und zu ein, zwei ruhige Minuten in denen ich den neusten Newsflash aus dem grossen, weissen Norden uebermitteln kann.

So hiess es letztes Wochenende wieder einmal Taschen packen und ab die Post. Und das um 7.30 Uhr an einem Samstagmorgen! Das Ziel hiess dieses Mal Seattle, Washington State, USA. Anstatt den direkten Weg per COHO-Faehre Richtung Port Angeles (US) zu nehmen, liessen wir uns wieder einmal nach Vancouver schippern. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. So durfte uns der nette BC-Ferries Capitaen naemlich kurz nach beginn unserers Trips sagen, dass wir aufgrund technischer Stoerungen nur noch mit einem Motor uebers Wasser tuckern. Aus eineinhalb Stunden im stroemenden Regen wurden dreieinhalb. Einen weiteren Kaffee bitte sehr!!!

Naja, schlussendlich kamen wir doch noch auf dem Festland an und fuhren so schnell wie moeglich Richtung US-Grenze, wo wir einem freundlichen US Beamten klar machen durften, dass die Schweiz nicht ganz das selbe Land wie Schweden ist. Knapp eine Stunde nachdem wir den US-Amerikanischen Grund und Boden betraten stand der erste Zwischenhalt an. Eine riiiiiiiiiiesen Shopping Mall wo man neben billigen Kleidern auch Waffen von jeder Art kaufen konnte. Welcome to the United States of America!

Alss wir dann unser eigentliches Ziel, die einzig existierende Curling Halle im Staat Washington erreichten war auch schon pech schwarze Nacht und so fanden wir uns dann bald im Bett wieder.
Am naechsten Morgen stand schliesslich das Turnier an. Nach einem dominierenden Sieg im ersten Match entwickelte sich das ganze zu einem absoluten Disaster. In dem Sinne keine weiteren details zu dieser Katastrophe…
Nichts desto trotz hatten wir (und vor allem ich) unseren Spass in den Staaten. Ich genoss jedenfalls meine ersten richtigen amerikanischen Donuts und kam mit doch dem ein oder anderen Kleidungsstueck mehr nach Hause.

Am Montag stand dann die Deadline fuer die Schuelerzeitung an. So gab ich meinen Artikel plus Cartoon zur Endkontrolle ab und darf nun auf die Erstausgabe anfangs naechsten Monat warten. Neben dem durfte ich auch noch andere frohe Kunde aus dem Munde der Schulleitung entgegennehmen. So wurde mein Design von der Jury ausgewaehlt und so designe ich das diesjaehrige Yearbook Cover mitsamt Kapitel Titelbildern! Das heisst dass ueber 400 Yearbooks mit meinem Cover drauf abgedruckt und verkauft werden! *Yeeehaaaa*

Am Donnerstag konnten wir schliesslich das erste grosse Event des Schuljahres vom Kalender streichen, den Halloween Ball. Der Abend war genial. Die Stimmung konnte kaum besser sein, das Ambiente war perfekt und die Party ist schwer zu ueberbieten!


Who do you call?! GHOSTBUSTERS!!!!

Das wars eigentlich wieder Mal von meiner Seite. In den naechsten Wochen kommen zwei riesen Events auf mich zu. Das erste ist ein 3-Tages Segeltoern mit dem Commodore des Royal Yacht Squadron, waehrenddem das zweite Highlight der baldige California Trip ist. Man kann also gespannt sein! Cheers!

________________________________________________________________

update, 21.11.2007

Vom Winde verweht


Wahrscheinlich der erste CCS Stander, welcher auf einem Kanadischem Schiff gehisst wird.^^

Am 11.11., dem Rememberence Day Weekend, wars nun endlich soweit und mein Segeltoern stand an. Geplant war dass wir, Patrick und Deborah Hunt und ich, mit userem Katameran nach Saltspring Island segeln und uns dort mit 5 weiteren Schiffen treffen. So segelten wir am Samstag morgen mit einer guten Brise von etwa 4 Beaufort hinaus aus dem Inner Harbour aufs offene Meer. Das Wetter war perfekt und alles sah nach einem wunderschoenen Segeltag aus. knapp eine halbe Stunde spaeter schlief der Wind jedoch fast komplett ein und die ersten Regenwolken kamen von der Amerikanischen Kueste Richtung Vancouver Island.


wunderschoene Nachmittagsstimmung vor der Kueste von Victoria

Aufgrund des angekuendigten Sturmes sagte ein Schiff nach dem anderen, welches eigentlich in ein paar Studen im Hafen von Saltspring Island sein sollte, ab. So ging es nicht lange bis wir realisierten, dass wir auf diesem Trip alleine unterwegs sind. So aenderten wir unsere Plaene und liessen den Anker am Sidney’s Spit, einer wunderschoenen Bucht der kleinen Sidney Island, fallen. Hier moechte ich doch erwaehen dass ich waehrenddem ganzen Manoever alleine am Steuer war. *stolzbin*


Abendstimmung am Sidney’s Spit

Kaum waren wir am Ziel angelangt hiess es auch schon wieder Schnuersenkel zuknotten und ab per Beiboot auf einen kleinen Landrundgang. nach den 6 Stunden segeln tat es gut die Fuesse mal wieder ein bischen zu vertreten. Auf dem Spaziergang auf der wunderschoenen Insel sahen wir neben schoenen Landschaftsbildern unter anderem auch ein ganzes Rudel Rehe, was mich ziemlich fasziniert hat^^


*jooooooeeeeeeeeeee*^^

Nach einem vorzueglichen Abendessen an Bord der Abundance legte sich die ganze Crew dann auch schon zu Bett. Alle waren ziemlich erschoepft vom langen Segeltag und so tat uns allen ein bischen Schlaf ganz gut. Ich fuer meinen Teil schlief so gut wie schon lange nicht mehr auch wenn ich insgeheim den ein oder anderen traurigen Gedanken an HOBO gespendet habe…


ruhig schaukelt die Abundence for sich hin

Am naechsten Morgen stand dann eine Entscheidung an. Nach Wetterbericht sollte in wenigen Stunden ein Sturm mit ueber 50 Knoten und 9 Meter Wellen ueber den Pazifik heranfegen. So wurden die Segel um 11.05 am., nachdem wir die Rememberence Day Zeremonie auf dem Frontdeck abhielten, hissten wir dann endlich wieder die Segel. Unser Ziel hiess wieder einmal Sweet Home Victoria. Auch am Samstag liess der zuerst ziemlich starke Wind nach einigen Stunden nach, was uns dazu gezwungen hat waehrend der „Ruhe vor dem Sturm“ zueruck in den Hafen unter Motor zu tuckern. knapp eine Stunde nachdem wir angekommen waren fegte der Wind dann auch schon durch die Wanten. Laut Berichten erreichte der Wind am Sidney’s Spit in dieser Nacht 65 Knoten und die Wellen tuermten sich ueber die 10 Meter Grenze auf!

Mein Segeltoern war also leider etwas kuerzer als erwartet. Dennoch hatte ich eine geniale Zeit mit den Hunts und moechte ihnen an dieser Stelle herzlich danken. Ich brachte 43 Seemeilen unter den Kiel. So sind also nur noch 657 zu segeln.^^


Die Ruhe vor dem Sturm

________________________________________________________________

update, 21.11.2007

California Trip!!!!

Ja, ihr habt richtig gelesen. Knapp 3 Tage nach meiner Rueckkehr von meinem Segeltoern ging es endlich auf den lang ersehnten California Trip. Es standen fuenf Tage voller Spass in Disneyland, Six Flags Magic Mountain, Universal Studios, Hollywood und Santa Monica Beach vor mir.

Das ganze began damit dass die restlichen Austauschschueler von Vancouver Island runter nach Victoria reisten und die letzte Nacht vor dem Trip bei uns verbrachten. Obwohl wir alle wussten, dass wir am naechsten Morgen um 5.45 am. Richtung Flugplatz reisen mussten, liessen wir es uns nicht nehmen downtown zu gehen und die erste Party zu feiern. Leider war an einem Mittwochabend nicht all zu viel geoffnet und so endete die Truppe in einem nicht allzu unbekannten Salsa Club. Auch dort war nicht all zu viel los und so fragten wir den Besitzer spontan ob er uns zur Feier des Tages eine gratis Salsa Lektion geben koennte. Knapp 2 Minuten spaeter fanden wir uns alle wie wild das Tanzbein schwingend auf der Tanzflaeche wieder. Der nette Brasilianer unterrichtete uns doch tatsaechlich fuer fast drei Stunden in verschiedenen Tanzstilen.^^ Als wir dann gegen zwoelf mit dem letzten Bus nach Hause kamen schauten wir uns noch einen Film an und legten uns dann so gegen zwei Uhr morgens zu Bett.

Am naechsten Morgen gings dann endlich via Flugzeug Richtung Seattle wo wir die Austauschschueler, welche ihr Jahr in den USA verbringen, treffen sollten. Die Stimmung im kleinen Flugzeug war trotz frueher Stunde genial und alle konnten es kaum erwarten endlich wieder etwas warme Sommerluft zu spueren.


Californiaaaa heeereeee weeee cooooooooooommmeeee!!!

In der Stadt des Regens Seattle, in welcher es ueberraschenderweise in Stroemen regnete, traffen wir dann auf die restlichen exchange students. Nach fast drei Monaten in welchen wir uns nicht mehr gesehen haben war die Freude entsprechend gross und die Vorfreude auf California stieg ein weiteres Mal.


typisches Seattle Wetter…

Dann gegen elf Uhr morgens hob das Flugzeug endlich ab und es trennten uns nur noch 2.5 Stunden von California. Der Flug wollte trotzt wunderschoener Aussicht einfach nicht voruebergehen. Nach einer halben Ewigkeit landeten wir schliesslich am John Wayne Airport in L.A. California.


Ein Revolverheld und seine Flagge

Kaum hatten wir das Hotel knapp eine Stunde spaeter bezogen ging es auch schon zum ersten Highlight, Disneyland! Im Trip inbegriffen war ein drei-Tages-Pass fuer unbegrenzten Zugang zu Disneyland, von welchem wir natuerlich Gebraucht machten. So verbrachten wir zweieinhalb Tage in Disneyland und hatten eine geniale Zeit (mit nicht allzu viel Schlaf dazwischen :) )


yaaaaaaay Disneylaaaand!!!

Am Dritten Tag standen dann die Unversal Studios auf dem Program. Fuer ein paar Stunden wurden wir in die unreale Welt der Filmmacherei entfuehrt und genossen unseren Trip durch Filmsets von Jurrasic Park, Psycho, JAWS, War of the Worlds, King Kong und Desperate Housewives (was vorallem die Maedchen zum Schwaermen brachte). Der Tag verging genau so wie die restlichen im Fluge und bald waren wir auch schon wieder zueruck im Hotel wo wir bis in die fruehen morgen Studen durch feierten.


Universal Studios, Hollywood, CA

Der letzte und beste Vergnuegungspark kam dann am vierten Tag zum Zuge. Six Flags Magic Mountain, ein Park, der sich selbst mit einigen der wildesten und schnellsten Achterbahnen der Welt ruehmt. Nachdem ich jede einzelne diese Achterbahnen ausprobiert habe kann ich das definitiv bestaetigen. Der Adrenalin-Schuss, welcher man von diesen „Rides“ spendiert bekommt sucht definitiv seines Gleichen. Ein muss fuer jede „Wildsau“ wie mich.^^


„X-treme“, eine Achterbahn die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 76 mpH rueckwerts faehrt.

Am letzten Tag ging es dann endlich Richtung Hollywood. Wir schlenderten ueber den Walk of Fame, besuchten das Kodak Theater in welchem jedes Jahr die beruehmten Acadamy Awards, auch Oscars genannt, verliehen werden und liessen uns durch Beverly Hills sowie den Sunset Blvd. chauffieren. Definitiv ein Erlebnis fuer jeden Filmfan wie mich, auch wenn wir keine beruehmte Persoenlichkeit live getroffen haben…


Nur einer der vielen Stars und Staernchen

Am gleichen Tag fuhren wir auch nach Santa Monica Beach, ein endloss scheinender Strand, der direkt aus einem Film stammen koennte. Wir genossen ein paar Stunden am Meer, spielten Beach Volley Ball und Footbaal und setzten sogar einen Fuss ins kalte Meerwasser. Der Strand war uebersaeht mit den typischen Californischen Surfern und fuer mich war klar, dass ich eines Tages auch mit Wellensurfen beginnen werde *traeum*.


Ein Schweizer am traumen…

Obwohl wir alle es kaum fassen konnten war es dann leider auch schon soweit und wir fuhren per Bus zurueck zum John Wayne Airport, wo wir um 06.00 pm. Ortszeit das Flugzeug zurueck nach Seattle nahmen. Schliesslich kam ich um 1.00 am. in Victoria an, wo ich sofort zu Bett sank und bis um 02.00pm. durchschlief.

Dieser Trip war definitiv das Beste, was ich bisher in meinem Austauschjahr unternommen habe. All die anderen Austauschschueler sind mir so ans Herz gewachsen, so dass ich die Freundschaft mit ihnen wohl fuer mein ganzes Leben aufrecht erhalten werde. Ich fuer meinen Teil kann es kaum erwarten alle im Februar fuer ein Skiweekend wieder zu sehen!


Pretty girls…


…and handsome guys…

I MISS ALL OF YOU!

Weitere Bilder sowie videos findet Ihr in den entsprechenden Rubriken auf meiner Homepage. Seit gespannt auf den naechsten Bericht aus dem grossen, weissen Norden!

Hier findet ihr den California Film, welchen Balaz „Baloo“ Heim, ein Austauschschüler aus Ungarn, gefilmt und geschnitten hat:

CA Movie – RYE 2007

________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Update, 13.01.200

Advent, advent die Zeit rennt…

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Ich schreibe doch tatsächlich wieder einmal etwas auf meinen Blog! O.o

Der Grund warum ich seit langer Zeit nichts mehr geschrieben habe ist weil soooooooooo viel passiert ist. So, da ich nun doch ein oder zwei freie Minuten gefunden habe, will ich mir doch die Zeit nehmen um von meinen vielen Erlebnissen zu berichten.

Der ganze Stress begann am ersten Dezemberwochenende als mein Curlingteam und ich unsere Sachen packten um ein weiters mal die Fähre Richtung Vancouver zu nehmen. Die Playdows für die Qualifikation für die Provincial Championships waren unser Ziel. Mit der Erwartung vielleicht ein oder zwei Spiele zu gewinnen falls es gut läuft gingen wir ohne jeglichen Druck ins Turnier und gewannen promt unser erstes Spiel. Im zweiten Spiel traten wir dann gegen Chris Baier, der schon in 4 Nationalmeisterschaften British Columbia vertreten hat, an und verloren das Spiel mit dem letzten Stein. Unser nächster Gegner waren unsere Rivalen vom Victoria Curling Club, Cave. Wir spielten den wahrscheinlich spannendsten Match in welchem ich jeh mitgespielt habe und gewannen im zweiten Zusatzend. Kitchen war der Name unseres nächsten Teams. Da wir uns in unserer Strategie zu stark beeinflussen lassen haben verloren wir das Spiel ziemlich klar. Mit der zweiten Niederlage standen wir mit dem Rücken zur Wand. Um uns doch noch für die Provincials zu qualifizieren mussten wir die nächsten drei Spiele gewinnen. Ein Ding der Unmöglichkeit? Nicht für uns! :) So standen wir nach zwei genial gespielten Spielen wieder auf dem Eis im Final gegen Kitchen, der uns am Abend zu vor regelrecht zerstört hat. Das Spiel war an Spannung kaum zu übertreffen bis wir uns im 9. End mit einem fünfer-End in Führung setzen konnten und schliesslich gewannen. Wir konnten es selbst eine Woche danach nicht so ganz fassen. Wir hatten uns doch tatsächlich für die 2008 Junior Men Provincial Championships qualifiziert!


It’s a winter wonderland in Vancouver!

Nach diesem Event hiess die Devise trainieren bis der Arzt kommt. Und genau das taten wir auch. So standen wir täglich mehrere Stunden auf dem Eis um uns auf die Provincials im Januar vorzubereiten. Daher blieb nicht all zu viel Zeit für andere Aktivitäten im Dezember. Genau in dieser stressigen Zeit kam eine schöne Überraschung gerade richtig. So bekam ich doch tatsächlich eine hübsches Paket aus der Schweiz mit „Mami’s best“ was „Güätzi“ angeht.^^ An dieser Stelle möchte ich mich doch noch einmal herzlich dafür bedanken. Wie immer war der Konffekt absolute Spitzenklasse :D .

So kam ich doch auch langsam in Weihnachtsstimmung und wurde schnell mal daran erinnert, dass ich noch all meine Weihnachtseinkäufe erledigen sollte.^^ Gesagt, getan und ich war bereit für meine Weihnachten im Ausland. Anders als in der Schweiz werden die Geschenke nicht am Abend des 24. aufgemacht, sondern am Morgen des 25. Dezember. So bekommt man erstmal die „Stockings“ (Strümpfe), die man am Abend vorher aufgehängt hat, so dass Santa Clause diese während seinem nächtlichen Besuch prall füllen kann. In meinem Stocking war allerlei von Süssigkeiten über Kleider bis hin zu red bull für meine „early morning trips with rotary“. Danach gings an die richtigen Geschenke. Neben Geschenken aus der Schweiz über die ich mich sehr gefreut habe (Merci fiu mau) habe ich unter anderem von meinen host parents mein erstes Kanadisches Hockey Jerey von meinem Team, den Toronto Maple Leafs, samt der Nummer 13 und meinem Namen auf dem Rücken bekommen. Ein Geschenk, dass man kaum übertreffen könnte.^^
Am Abend gabs dann den traditionellen „Turkey Dinner“. Das Essen war schlichtweg genial und ich kam kaum aus dem schlemmen heraus. Dennoch kann nichts den Truthahn von Pameli übertreffen.^^
Danach gings dann noch auf einen schönen Spaziergang durch die weltberühmten Buchart Gardens, die in diesen Tagen besonders schön beleuchtet waren.


the beauties of buchart gardens

Dann nach all den feinen Weihnachtsessen (am 25. und 26. waren wir bei Bekannten eingeladen und hatten daher nochmal geniales Essen :) ) sah ich meine Möglichkeit zu punkten. Mein Plan war es ein feines Schweizer Essen für meine Gastfamilie zu kochen. Da wir alle in den letzten Tagen nur von Truthahn gelebt hatten, konnte meine Essen egal was damit passieren würde einfach nicht schlecht schmecken. So ging ich eines morgens alle Zutaten kaufen und eroberte die Küche um Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und gebrannte Crème als Dessert zu kochen. Alles klappte prima, bis auf das Dessert. Für dieses hatte ich anscheinend fett freie Milch benutzt, was das Endresultat mehr zu einer Sauce als zu einer Crème gemacht hat… :P


Dani in äktschen :D

So, das wars auch schon wieder. In dem Sinne schönes neues Jahr und bis zum nächsten Mal wenn es wieder heisst „Canadani on the road“.
________________________________________________________________________________________________________________________________________________
update, 30.01.2008
Zurück wo ein Schweizer hingehört: Auf’nen Berg!
Nach der ersten Hälfte des Winters, die ich voll und ganz dem curlen gewidmet habe…
eines von bisher fünf auftreten meiner selbst in der Zeitung…
… kann ich mich nun endlich wieder dem richtigen Schweizer Winterhobby widmen: Skifahren. So war ich letzten Sonntag das erste mal auf der Piste. Dafür stand ich morgens um 4.00 Uhr auf und nahm zusammen mit ein paar Freunden den Bus „up-island“ nach Mount Washington, der Berg welcher jährlich den meisten Schnee in ganz Süd British Columbia angeschneit bekommt. Um 9.00 Uhr kamen wir endlich etwas benommen an und schnallten sofort unsere Skis oder in meinem Fall Snowblades an unsere Füsse und los gings. Mit perfektem Wetter und sogar noch besseren Skiverhältnissen verbrachten wir einen absolut genialen Tag. Der grosse Unterschied zu den meisten Pisten in der Schweiz ist die Tatsache, dass es hier in Kanada tonnenweise Bäume hat. Da Mount Washington lediglich 1500m hoch ist, stehen sogar auf dem höchsten Gipfel schneebedeckte Tannen herum. Dies macht nicht nur das skifahren auf den normalen Pisten interessanter aber auch skifahren abseits der Piste absolut ungefährlich. Ja, es stehen sogar spezielle Broschüren zur Verfügung so dass man sich nicht verfährt wenn man „through the woods“ geht. Gesagt, getan und so genoss ich mit meinen Freunden den Adrenalinrausch beim Powder-Skifahren.
Da fühl man sich ja schon fast zu Hause!
Nichts desto trotz habe ich es mir nicht nehmen lassen doch noch einmal auf die Schnauze zu fliegen.^^ So, war ich also mit ordentlicher Geschwindigkeit in den Wäldern talwärts unterwegs als ich 50 meter vor mir einen genialen Sprung ausmachte. Mein Freund Stu hat gemerkt, dass ich mich für einen „jump“ bereit machte und hat so unterhalb des Sprunges angehalten. Was ich nicht wusste, ist die Tatsache, dass unter dem Pulverschnee ein Felsen versteckt war. So raste ich geradewegs mit einem meiner Snowblades in den Felsen und flog vorwärts in einem halben Salto die 3 Meter herunter. Ich landete butterweich im Pulverschnee, jedenfalls mit 3/4 meines Körpers. Mein Rechter Arm landete nämlich im „freakin“ kalten Wasser. Das war der Moment in welchem ich herausgefunden habe, dass der 3 Meter Abfall in Wirklichkeit ein Kleiner Wasserfall mit einer Kaskade war :P So bin ich also tatsächlich einen Wasserfall hinuntergefallen. :D
Nachdem wir beiden, Stu und ich, uns die Seele aus dem Leibe gelacht haben fuhren wir zum Rest unserer Gruppe und traten die letzte Abfahrt mit untergehender Sonne an.
let’s hit the woods!!!
Nach der 4.5 stündigen Fahrt nach Hause liess ich mich schliesslich zu Bett fallen und schlief so gut wie schon lange nicht mehr. Dies war definitiv der beste Einzeltag in meinem Austauschjahr bisher und so werde ich definitv noch ein paar mal mehr früh aufstehen um skifahren zu gehen. Das nächste mal ist mit grösster Wahrscheinlichkeit schon diesen Freitag. So bleibt also bereit für meinen nächsten Bericht von Mount Washington, dem einzigen „Berg“ den ich kenne von welchem man beim Skifahren das Meer sieht.
Ein wuderschöner Tag!
________________________________________________________________________________________________________________________________________________
update, 18.03.2008
Die Zeit ziiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiischt im Flug vorbei
So, nach etlichen Klagen und anscheinend sogar lebensmüden Ski-Aktionen in den Schweizer Alpen :) seitens hungrigen Blog Lesern, sah ich es als meine Pflicht an, mir nun doch etwas von meiner raren Zeit zu stehlen um mal wieder einen Newsflash nach Europa zu schicken. So scheint in Kanda die Zeit wahrhaftig im Zeitraffer zu vergehen. Währenddem es mir immer noch so vorkommt als wäre ich letzten Monat erst angekommen ist schon weit mehr als die Hälfte meines Austauschjahres hier, an der wundeschönen Westküste Kanadas, an mir vorbeigeflogen. So ist seit meinem letzten Bericht etliches passiert, weshalb ich auch gleich zu den Neuigkeiten kommen werde.
Das erste grosse Highlight, auf welches alle Rotary Austauschschüler und natürlich auch ich schon sehnlichst gewartet hatten, war der Comox Valley Trip vom 6. bis zum 10. Februar. Endlich würden wir alle 56 Austauschschüler aus aller Welt nach mehr als einem halben Jahr wiedersehen und hören wie es jedem einzelnen so ergangen ist. Die Jungs und Mädels vom California Trip, zu denen auch ich gehöre, sind sich natürlich erst einmal in heller Freude in die Arme gefallen. Wie schon so oft hatte man das Gefühl als würde man den Rest schon für das ganze Leben kennen. Eine Freundschaft die wahrhaftig eine lange Zeit überdauern wird.
Neben dem puren Zusammensein stand vor allem etwas im Mittelpunkt des Programs: Der Ski-Tag auf Mount Washington. Währenddem wie gewohnt die Schweiz, Schweden und das sonst etwas flache Dänemark :) den Berg dominiert haben,

A Swiss getting airborne…
haben die meisten Südamerikaner, von welchen einige noch nie zuvor Schnee gesehen hatten, die meiste Zeit auf ihrem Hintern verbracht. Dies war aber glücklicherweise nicht allzu schmerzhaft, da es in der Nacht zuvor wieder einmal 30cm feinsten Puderschnee angeschneit hatte. Was zählt ist, dass alle einen riesen Spass auf den Berg hatten. Ja, ein gewisser Mexikaner konnte sich sogar vor Freude kaum noch einkriegen als er die „flying chairs“ gesehen hat :P
Der Trip welcher auch eine kleine Wanderschaft (kein Vergleich zu was Schweizer gewohnt sind) und Eislaufen beinhaltet hat, ging leider, wie schon so vieles zu vor, viel zu schnell vorbei und so hiess es auch schon bald wieder Abschied von allen nehmen und in den Bus nach Hause steigen. Die Tränen konnten bei den meisten noch zurückgehalten werden, doch sind wir uns alle bewusst, dass wir uns im May an der District Conference ein letztes mal sehen werden…
Freunde fürs Leben!
Kaum zurück bekam ich an einem Rotary Meeting auch gleich die Einladung für das nächste Erlebnis, fliegen. Ein genialer Irländer von einem Rotarier und ehemaliger Air-Canada Pilort wollte mich für einen Stadt-Rundflug mit einer Cesna mitnehmen. Gesagt, getan. Am folgenden Sonntag nahm er mich mit zum Flugfeld wo wir auch gleich in die Lüfte abhoben. Leider wurden wir von einer Gewitterzelle überrascht und konnte somit leider nicht über Victoria hinweg fliegen. Dennoch konnten wir gut eineinhalb Studen um den Flugfeld umherfliegen.

Please fasten your seat belt
Da er mich sogar an den „Knüppel“ liess und ich die Kiste fast gelandet hätte, hat sich das ganze dann in ein weiteres geniales Erlebnis entwickelt!

Über den Wolken…
Danach stand dann die Schule für eine Weile im Zentrum. So hat, nachdem ich mein Zeugnis mit vier A’s erhalten habe (ohne jemals wirklich gearbeitet zu haben XD), das neue Semester angefangen. Die neuen Fächer auf meinem Program sind nach meiner Meinung weitaus interessanter als noch die letzten. Ich beginne jeden Tag mit „Media Arts“, wo wir neben Werbespots für die Schule auch T-Shirts und Flyer designen werden. In diesem Kurs habe ich letztes auch endlich meine Arbeit am Yearbook nach fast 6 Monaten beendet. Dann im zweiten Block steht „Creative Writing“ auf dem Program. Hier wird natürlich mein geschriebenes English mit jedem Tag besser und so habe ich mittlerweile auch schon „English Poetry“ für mich entdeckt. Nach der Mittagspause besuche ich wie versprochen „French“, was ich nicht wirklich geniesse. Naja ich lasse es trotz des nach meiner Meinung schrecklichen Quebequois-Akkzent über mich ergehen. Dann kommt schliesslich mein täglicher Höhepunkt, „Strenght and Conditioning“. Hier mache ich täglich eine Ration Work-Out um die abflauende Curling Saison zu kompensieren. Nicht, dass ihr mich falsch versteht! Ich stehe immer noch vier mal die Woche auf dem Eis und trainiere wie wild für das Kevin Martin Junior Bospiel, welches als grösstes Junioren Turnier in Kanada im späten April in Edmonton, Alberta stattfinden wird.
Neben dem Gewichtheben hat mir meine Gastfamilie auch ein Occasion Fahrrad gekauft und so fahre ich nun täglich die 10 km zur Schule und am Abend wieder zurück. All der Sport sollte wohl reichen um den allgemeinen „Austauschschüler-Gewichtszunahme-Syndrom“ entgegenzuwirken. :)
Als der Februar vorüber war, startete auch schon der März mit vollem Tempo durch. So war ich gerade vor einer Woche auf dem Whistler-Trip mit einer anderen Austauschschüler Gruppe, den „Victoria International High School Students“. Auf dem Trip war ich der einzige Rotary Austauschschüler und habe so ein weiteres Mal 50 neue Gesichter kennnengelernt. Der Trip ging wie der Name schon sagt nach „Whistler“ dem grössten Ski-Gebiet in Nordamerika. In zwei Tagen wurden alle Pisten (insklusive zukünftigen Olympia-Pisten), die wir in der Zeit unterbringen konnten, auf den beiden Bergen Whistler und Blackcomp unsicher gemacht. Der grösste Unterschied zu den Schweizer Alpen neben der Höhe und dem etwas anderen Schnee (der übrigens in Massen vorhanden war) ist wie schon bei Mount Washington der Fakt, dass es praktisch überall Bäume hat. Die meisten „Double Black Diamond“-Pisten gehen sogar durch steile, bewaldete Puder-Pisten. Für mich ein wahrhafter Genuss!

Soooo viele Bäume…
Meinen obligatorischen Unfall habe ich jedoch nicht in den „Woods“ produziert, sondern im weltberühmten Nintendo-Freestyle-Park auf blackcomb. So hatte ich nämlich die glorreiche Idee auf einer Quarter-Pipe mit meinen Snowblades einen „360″ zu versuchen. Das ganze sah anscheinend auch unglaublich gut aus solange ich in der Luft war. Doch da ich mit den leichten Snowblades höher geflogen bin als geplant, bin ich über die Landezone hinweggeflogen und hart auf dem flachen Teil aufgeschlagen. Das Produkt der Aktion war ein gebrochener Snowblade, ein gezerrter Muskel, ein verdrehtes Knie und ein Marine-blaues – please excuse my french – Arsch. XD
Da der ganze Vorfall am Samstag passiert ist habe ich am nächsten Tag mit knirschenden Zähnen ein paar Skis gemietet und den Schmerz verdrängt. Die Tortur, war es definitiv wert!

Durch den Wald und ab ins Tal
Ebenfalls am Samstagabend stand noch etwas mehr auf dem Program, nämlich „tuben“. Beim „tuben“ setzt man sich in einen aufgeblassenen Ring und fährt in einem höllen Tempo einen Eiskanal, ähnlich einer Bob-Strecke, hinunter. Natürlich konnten es sich die verrückten Europäer, was einen Deutschen und mich meint, natürlich nicht nehmen eine kleine Show zu bieten und in Badehosen bei -9 grad lufttemperatur den Berg hinunter zu rasen. Natürlich war es extrem kalt doch der Gag war es definitiv wert.
Der Trip war definitiv ein super Erlebnis, auch wenn Whistler nach meiner Meinung immer noch nicht ganz and die Schweizer-Alpen herankommt :D
„öppe drü R.I.G.“ :D
Mittlerweile ist steht auch schon der Springbreak vor der Tür. Ursprünglich wollten Rafael (Brasilien), Felipe (Chile) und ich über die Ferien für drei Tage runter nach Seattle fahren und ein paar US-Students besuchen. Leider wurde daraus nichts. Nichts desto trotz geniessen wir drei unsere Ferien hier in Victoria in vollen Zügen.
Ich für meinen Teil bin für 10 Tage zu meinem Councellor gezogen wo ich jeden Tag etwas anderes unternehme. Mittlerweile kann ich auch schon wieder mehr oder weniger normal laufen und habe auch schon neue Skis angeschafft. Die werde ich auch gleich nächstes Wochenende, wenn ich mit einer Rotary Familie für zwei Tage zum Mount Washington fahre, brauchen. knapp eine Woche danach gehe ich dann auch schon auf den Grad Ski Trip, nach „Sunpeaks“ und „Silverstar“ in den Rocky Mountains. Mann darf also gespannt sein auf meine nächsten Geschichten aus dem frühlinghaften grossen weissen Norden!Das wars auch schon wieder. Hier nur noch so eine Info am Rande: Ich werde schon am 29. Juli wieder auf Schweizer Boden ankommen. So spart ein bischen Energie durch den EM-Zirkus und macht euch bereit für Canadani :D

________________________________________________________________________________________________

update, 28.05.2008

Mein Jahr saust dem Ende entgegen…

Soooooooo… nach etlichen Kommentaren, Telefonanrufen, e-mails und sogar briefen ist es nun wohl an mir mich für die Tatsache, dass dieder blog seit letztem März nicht mehr upgedated wurde zu entschuldigen. Somit offiziell: Es tut mir leid.

Jedoch muss man auch verstehen, dass ich, da mein Jahr nun wirklich dem Ende entgegen geht, jede freie Minute damit verbringe neue spannende Sachen zu unternehmen. Daher kann man doch verstehen, dass ich meine letzten Wochen hier nicht unbedingt for einem Computer Bildschirm verbringen möchte. Desweiteren will ich ja auch etwas zu erzählen haben sobald ich wieder auf saftigem Schweizer Boden bin…
Nichts desto trotz schulde ich euch, meinen treuen Lesern, ein update:

So ist seit meinem letzten Update so einiges passiert. Angefangen hat alles mit dem grad ski trip ende März. Am Mittwoch dem 26. März musste ich mich zusammen mit rund 50 anderen Grade 12 Schülern um 6.30 Uhr morgens vor der Schule einfinden um unseren Konvoy, welcher aus zwei typischen gelben Schulbussen und einem Van bestand, für die lange Reise bereit zu machen.


6.30 am, die „cheeseboxes“ werden geladen

Um acht Uhr ging es dann auch schon gleich los Richtung Fähre nach Vancouver auf welcher wir das übliche „deliziöse“ Fährenfrühstück genossen. Dann waren wir auch schon unterwegs richtung SilverStar in den Rocky Mountains, wo wir knapp 11 Stunden später ankommen sollten. Durch die Tatsache, dass die Sitze eines alten Schulbusses steinhart sind und das Motorengeräusch schon fast ohrenbetäubend wurde leider nichts aus der Idee auf der Fahrt etwas Schlaf zu tanken. So versuchte ich die Fahrt zu geniessen indem ich mir die unendlichen Weiten der BC interior Wälder und die Rocky Mountains die wir durchquerten ansah. Diese waren für mich als Schweizer nicht halb so spektakulär, jedoch immer noch spannender als für die Kanadier, welche die Fahrt schon etliche Male erleiden mussten.  Um neun Uhr abends kamen wir dann endlich in SilverStar, Vernon, an, wo dicke, weisse Schneeflocken vom Nachthimmel schneiten. Nach dem obligatorischen briefing mit den altbekannten Regeln gingen dann die meisten Schüler früh zu Bett um fit für den nächsten Tag im Schnee zu sein.

Am nächsten Morgen war ich als einer der ersten am Gipfel des Berges, welcher unter einer 35 cm frischen Puderschnee Decke lag.  Hier zeigten die Rocky Mountains nun endlich ihren legendären Ruf. Der Schnee war so leicht wie ich ihn noch selten zu Gesicht bekam und konnte durchaus mit Mehl verglichen werden. Dies gab uns die Möglichkeit den „take it easy“-Teil zu überspringen und gleich von Anfang an volles Rohr die „double-black-diamond“ Pisten hinunter zu rasen.  Der Tag war dann auch im Fluge vorbei – einen besseren Start hätten wir uns für den Trip nicht wünschen können!

Die restlichen drei Tage, von welchen wir zwei in SunPeaks, Kamloops, einem Skigebiet 200 km südlich verbrachten waren mit genialen Schneeverhältnissen und noch besserem Wetter genau so gut wie der erste und so war ich in meinem Element und der Trip ein voller Erfolg. Ich für meinen Teil habe, abgesehen von der ungemütlichen Fahrt, die fünf Tage definitiv genossen und neben bei auch ein paar enge Freundschaften geschlossen.


Silver Star, BC

Das nächste Highlight war stand dann in der ersten April Woche auf dem Terminkalender: Die Bear Mountain Curling Classics. Ein Turnier der besten Kanadischen Männer Teams, welches traditionell hier in Victoria gehlaten wird.  Durch meine Beziehungen in der lokalen Curlingszene ergab sich für mich die Möglichkeit als Scorekeeper an dem Event zu arbeiten und somit einen gratis V.I.P. Pass für das ganze Event zu ergattern. Gesagt, getan und so konnte ich Matches von Grössen wie Ferbey, Stoughton, Gushue, etc. hautnah erleben und sogar etwas small talk mit einigen der Spielern halten.

Dann eine Woche später bekam ich ein überraschendens e-mail aus Alberta, in welchem mein guter Freund Mathias mir zu Ohren kommen liess, dass er in der nächsten Woche ein paar Tage hier in Victoria verbringen wird.  So haben wir uns ein paar Tage später downtown getroffen und sind uns direkt einmal in die Arme gefallen. Dann nach der Freude des wiedersehens, haben wir schnell einmal realisiert, dass das mit dem Deutsch sprechen nun doch nicht mehr so ganz funktioniert und haben uns somit für die restliche Zeit nur noch in English unterhalten. Leider konnte ich nicht von der Schule freinehmen um die Tage ganz Mathias zu widmen, doch haben wir uns jeweils nach der Schule in der Stadt getroffen und ich habe ihm ein paar lokale Hot Spots gezeigt. Dann als grosser Abschluss gingen wir beide zur Play Off Eröffnung des lokalen Hockey Teams, den „Salmon Kings“, und haben dem Publikum gezeigt wie man in Europa ein Team anfeuert :)


„zwöi Löölä bim gröölä“ :)

Ende April stand dann das grosse Finale meiner kanadischen Curlingsaison an: Das Kevin Martin Junior Bonspiel in Edmonton, Alberta. Um etwas Geld zu sparen, haben wir uns als Team entschieden den ganzen Weg nach Edmonton zu fahren. So fanden wir uns am frühen Nachmittag des 25. April zusammen gequetscht in einem Truck Richtung Edmonton wieder. Der Trip ging auch gleich prächtig los. So kamen wir ein kleines bischen zu spät zum Fährenhafen und waren das letze Auto, welches nicht auf die drei Uhr Fähre gelassen wurde. Um sieben Uhr waren kamen wir dann endlich in Vancouver an und waren wieder auf der Strecke. Am selben abend fuhren wir auch gleich nach Kamloops wo wir um zwei Uhr morgens ankamen.

Knapp vier Stunden danach, um sechs Uhr, fanden wir uns auf ein neues unterwegs durch die Täler BC’s. Diesesmal führte uns der Highway jedoch durch die Rocky Mountains und über die Grenze nach Alberta. Nicht nur die Farbe der Fauna wechselte von grün zu braun aber auch die Autos schienen zu wachsen. So kam es mir vor als ob in Alberta jeder einen riesigen Pick-Up Truck fahren würde. Wie ich auch schnell herausfand macht dies durchaus Sinn, da der Winter in Alberta doch ein ganzes Stück länger und härter ist. So lag am Abend als wir nach einer 13 stündigen Fahrt in Edmonton ankamen immer noch ein ganzes Stück Schnee und die Temperatur betrug „milde“ -7 Grad Celsius


Die Rocky Mounain Bergziegen schienen von den kalten Temperaturen unbeeindruckt als wir vorbeituckerten…

Dann am nächsten Tag, dem 27. April, ging das Turnier dann endlich los. Mit einem Preisgeld von 27 000 Dollar aufgeteilt auf die drei ersten Plätze hat das Turnier natürlich jedes Jahr ein riesiges Feld an top Kanadischen Junioren Teams. So bestand das Feld dieses jahr aus 77 Juniorenteams aus fünf verschiedenen Provinzen. Als kleine Überraschung fürs letze Turnier, hat mein Team hinter meinem Rücken Schweizer National-Team shirts gedruckt um als Gag an dem Turnier unter Schweizer Flagge teilzunehmen. Leider hat mein Skip als er die Shirts drucken liess nicht so genau hingeschaut und statt weiss auf rot ein rotes Kreuz auf die weisse Brust drucken lassen :P Nichts desto trotz haben wir die Shirts mit stolz getragen und haben so für viel Gesprächsmaterial gesorgt. Für mich war schon das dabei sein an dem riesigen Turnier ein Erlebnis!
Leider bliebs aber auch bei diesem bescheidenen Erlebnis, da wir als Underdog-Team nach nur fünf Spielen, die durchaus spannend und knapp waren, das Feld räumen durften…
Das offizielle Dinner-Buffet mit anschliessender Party Alberta-Style war den langen Weg jedoch definitiv wert. So hab ich Bekanntschaften mit vielen top Curlern gemacht und sogar mit den beiden frisch gebackenen Weltmeistern Kevin Martin und Mark Kennedy gesprochen. Diese haben mir auch gleich den Auftrag erteilt nächstes Jahr oder vielleicht in zwei Jahren mit meinem richtigen Schweizer Team zurückzukehren.


zwei Weltmeister und ein Weltreiser

Wenn wir schon in Edmonton waren liessen wir es uns jedoch nicht nehmen auch im zweitgrössten Einkaufszentrum der Welt vorbeizuschauen, West-Edmonton Mall. Das Einkaufszentrum, welches für mich mehr einem mitteleuropäischen Klein-Land glich, umfasst 500 000 Quadratmeter Fläche, über 600 Geschäfte, 26 Kinosäle, zwei Imax 3d-Kinos, den grössten indoor Freizeitpark der Welt mit über 27 Fahrgeschäften samt drei Achterbahnen, ein Freizeitbad mit künstlichem Meer (samt Wellen und einem Nachbau der Santa Maria) und 12 Rutschen, ein Aquarium, zwei Eishockey Felder, und mehr als 110 Restaurants.
Ihr seht wir hatten also keine Probleme uns die Zeit in Edmonton zu vertreiben..

Nach drei Tagen gings dann auch schon wieder zurück Richtung „Sweet Home Victoria“. Einen besseren Abschluss zu der besten Curling Saison meines Lebens hätte ich mir nicht wünschen können!
Zur Krönung haben wir auf der Rückfahrt auch ein bischen etwas vom Kanadischen Wildleben gesehen und neben Adler, Ziegen und Bären auch ein Rudel Elche gesehen.


Ein letzer Blick vom Hotelzimer auf die Innenstadt von Edmonton


Discovery Channel live…

Dann musste ich für eine Weile doch tatsächlich ein normales Schülerleben ohne jegliche Auflüge führen. Wie langweilig :P . Glücklicherweise ging ich wöchentlich mit ein paar Freunden aus entweder ins Billiard Center ein paar Kugeln stossen, ins Kino oder öftersmal in eines der unzähligen lokalen Theateraufführungen. Das Wetter wird jetzt auch hier langsam aber sicher sommerlicher und so haben wir täglich Sonnenschein bei milden 19 – 21 Grad.

Das verlängerte Pfingstwochenende war dann mein nächstes Highlight. Ein paar meiner besten Freunde an der Schule gingen nämlich auf einen spontanen Camping Trip auf Salt Spring Island, einer nahen Insel im Golf von Vancouver, welche mehrheitlich von typischen West-Cost Hippies bewohnt ist, und haben mich mit eingeladen. Das Wetter war mit 24 Grad einfach nur bombastisch und somit auch warm genug für den ein oder anderen Schwumm im 6 Grad warmem Wasser des Pazifischen Ozeans. Das Wochenende, welches mehrheitlich mit Lagerfeuer Geschichten erzählen und Wasser-Floos Bauprojekten verbracht wurde, war schlichtweg genial! Leider habe ich mir beim Versuch meinen Rücken selbst mit Sonnencreme einzustreichen den schlimmsten Sonnenbrand im Leoparden-Look meines Lebens zu gezogen. Aber wie man so sagt kennt das Indianerherz keinen Schmerz…. naja hat trotzdem wehgetan…


Endlich kommt der Sommer wieder…


so ziert der achte Vollmond seit meiner Ankunft den Himmel..

So, dies wars auch schon wieder aus Kanada. Eine detailierte Version der jeweiligen Geschichten gibts aus erster Hand sobald ich wieder zurück bin.

Während bei euch die EM bald einmal startet dreht sich hier alles um die „graduation“, der Schulabschluss, insklusive Abschlusszeremonie in schwarzem Umhang und Studenten Mütze, Abscchlusszertifikat und nicht zuleltzt „prom“ der Abschlussball, welcher in meinem Fall im berühmten Empresshotel gehalten wird. :)

Ihr seht mein Jahr kommt leider schneller als erwartet zu einem Ende. Doch habe ich immer noch so einiges worauf ich mich freuen kann wie zB der 15 tägige Rotary Summer Trip durch BC und der 10 Tages Törn an Bord des zwei Masters Pacific Grace.

Ich bin also ziemlich beschäftigt und kann daher nicht garantieren, dass ich den Blog vor meiner Heimreise noch einmal updaten werde. Ich werde jedoch mein bestes tun um noch einen letzten Bericht aus Kanada hochzuladen. Bis dahin alles Gute und „HOPP SCHWIZZ!!!“

35 Kommentare

  1. *auch nach Kanada will*

  2. hey daniii
    ds xeht aues soo hammermässig us.. i hoffe für di du wirsch dert äne äs geils jahr verbringe.. aber bitte, verlehr ds dütsch nid =P irgendwie fäusch mer itz scho.. schliesslech hani itz ke stusspartner mee *snif*.. i gloube fasch i schicke dr de mau irgendwenn äs ruiiise längs meil mitm nöischte stuss us bäärn.. ha di uu lieb! muntsch vom schnudergoof =)

  3. Hey!
    Coole blogg, nei vali är hets anschinend nid verlehrt – isch nähmlech geil gschribe :)
    hoffe uf witeri bloggs ^^

    lg

  4. sounds amazing! the pictures are great and i can understand some of it! woo hoo!

    how is school going?

  5. @ Nelly:

    Heeeeey nice to hear from you! I will translate my whole page soon in english (but don’t worry. There will be a german section as well :) )

    School hasn’t start yet. But it will today ^^ So stay tuned for my first report of school =D

  6. heey! itz bini würk chly niidisch…=) i wünsche dr nur z beschte, s wird ja sicher hammer i dere stadt und i däm huus ;)
    ha, aber itz faht de bi dir o d schu ah….hesch e gueti klass??? (isches sones typisches college?)
    gaaanz liebi grüess us BééRn

  7. sorry, abr itz numtis mi glich wunder wär dr jönu isch =P
    di page het würk dammi stiiu!! (abxe vones paar rächtschribefähler, aber die düemer ignorierä =P )
    ha di mega fescht lieb!!
    kussy ;o)

  8. Jaja d’Raechtschriebefaehler… Weisch ig stresse die Brichte us mangu ah zit aube so haere… Ha meistens ke zit meh se duere z’laese… Zuesaetzlech hani scho schwierigkeite mit dr Duetsche Sprach XD

    Dr Joenu isch e Kolleg vo mire Ex-Klass wo di wahrschinlech fuer d’Vali vo uesere Ex-Klass ghaute hett :)

    Grz Daenu

  9. dasch ja no scharf! fingi super dases mir beidi so perfekt breicht hei! eh ja eifch schön witrgniesse u möglechscht viu wo iz ir schwizz hocke iversüchtig mache, si ja schliesslech säubrtschuud…

    MJ – http://www.canadiandreamz.ch.vu

  10. morgöööö
    u de wie heimer so gstartet?
    du bisch zwar ersch äs paar täg nüm z bärn, aber i vermissä dis sinnlosä(!) gstuss, dini pürzliböim ufem marmorbodä u au angerä güsu wo süsch aube no so gisch scho iz.
    eh ja du ghörsch vo mir, me schribt sech sicher nächschtens im msn oder so. chasch mer ja o alütä ;-)
    peace u sauznüssli…
    ampä

  11. @ schifferli
    man eini heisst vali, einä heisst giannu – hesch du da nume KLON- Kollege vo üsere Klass? :) )

    Fg

  12. Hallo! …het di scho n’ä Bär z’Morgä gfrässä, dass dä sit zwe Wuchä keini Ixpiiiriensäs meh aktualisiert hesch? :-) )

  13. @ Nierestei:

    Ne du, gaege Baere hani mi gluecklecherwiis la impfe. Aber bi afang vo es paar Euche quer duer d’Insle gjaggt worde, was es fruechers update verhinderet hett ; -)

  14. vrdammt nomau i wott o wäg vo hie ^^

    eh ja, gniesses und pass uf d bärä uf…

    U dr vouständigkeit hauber lobi di site itz o no i de höchschte tön^^ ächt geil gmacht, und no einisch aues guete…

    MfG

  15. aight danii,

    ha nur scnäu wöue mäude das äuä nächscht wuche bi üs in k-town scho schnee ligt.

    take off eh’ hoser boy

  16. gits bi dir eich nüt nöis?

  17. Jaja… mir hei haut nid nume schöni bärgä und gueti schoggi, sondern o no so nä gwüssä Christoph i üsem schöne land^^

  18. haha di turkey het ja wou keh chance gäg die zwöi turkeys wo i vrspise ha…

    übrigens die storys woni schüsch so vrnime si üssrscht amüsant!

    peace.

  19. join me under my umbrella ella ella ellaa e e e e e e e e e….

    „die Welt ist aus den Fugen Maloney“

    peace out:D

  20. oh …das döönt soo schöön…!! glüückspiieuz…!! will auch…
    fääbii ist naaiiidiisch auf daniel ^^
    abr miir isches soo läängwiiliiig im msn ohnii diii…x)
    dänuu vermiss dii x)
    glg fäääbiii (meiechäääfer):D

  21. s wär mau wider zit fürne newsflash
    ps nöii pix uf mim blog, kanada ir schönschte form… ^^

    peace out

  22. läläläh, dä rägä heit dr nech ächt vrdient :P nei ke scheiss, hie wirds o scho langsam winter und so richtig schiss-chaut, was üsem gsundheitszuestand o nid grad würkläch zueträglech isch^^

    MfG+bis gli u so

  23. Hey Dänu!!
    dir schints ja prächtig z ga!
    Und gitz jede morge Pancakes odr wie me das schribt mit Ahornsirup?
    hehe nanai be ou scho mau dert gsi. isch geil.
    Jo warte mau ir schwiiz wos übrigens a****chaut isch uf di
    Creeeeeeeezzz from swizerland

  24. du siech ^^

  25. Sali dani i ha di mol wöllä frogä wiäs dir so got in canada .Jo do idä schwyz isch alles okay bis uf wetter :)
    muäsch du schuäl uniformä trägä? mir händ 16 tag feriä über d wiähnachtä und du???

    lg alain

  26. Hi! …immer no ar „never-ending-party“??
    was git’s nöis vo dr Bäre-Front?
    Grüessli

  27. iz bisch du ja wou mau wider angers hingerdri, shiit…

  28. tönt nid schlächt… geit haut würkläch nüt über ZÜRCHER gschnätzlets und rösti gäu? ^^

  29. @ Giännu:

    HAHA ha ja chuum chönne ä Bärnerplatte uftische :P

  30. @ Dänu

    naja… hett beides sini vorteilä ^^

  31. ey neei, leeid, ha gmeint sigsch würklech ga schile, abr neei dr aut isch wider am umesnowbladererere…ha no nie öpper mit snowblades i richtigem tiefschnee gseh, bisch äuä huere ds tier uf denä.. :D abr ja mau schi miete dani, de chasch o drops über wasserfäu mache! ski heil uf jedefau!

  32. Gugus!
    Wenn chunnt öppis nöis?
    Ir zwüscheziit: Guggst Du hier, vou krass Foteli vo Sägle in Nöiseeland!

    http://www.flickr.com/downunder2003

    U villech gli mau no vou krass Foteli vo Oustralie u so! :p

    Gruess
    Bludl

  33. very nice ^^
    und lueg dass die R.I.G.s nid duurhaft blibä XD

    MfG + bis wider

  34. Ja sicher trucks, ws dänksch du betrunkne indianer, rednecks ruuuelz!

  35. Heiii Dani…schoo lang nüt me ghöört..:P
    Isch cool das wider hei chunsch… de chöi mir wider chli lache im Training…=)
    Ha di gäärn


Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI

Kommentieren